

Reiseprojekte im Ausland
Kreativ. Flexibel. Individuell angepasst.
Das Besondere an dieser Form der Individualpädagogik ist die vollständige Anpassung der Reiseprojekte an die Bedürfnisse der Jugendlichen. Nach der intensiven Begleitung von sieben jungen Menschen auf ihrem Weg in einen neuen Lebensabschnitt habe ich – basierend auf Erfahrung, Reflexion und Praxis – eine bewährte Grundstruktur für meine Reiseprojekte entwickelt.
Allen Projekten ist eines gemeinsam: Die Reise dauert 90 Tage.
Wir verweilen dort, wo der Jugendliche sich wohlfühlt, zur Ruhe kommen kann oder aufblüht. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, tägliche Aktivitäten an der frischen Luft, Naturerfahrungen, Abenteuer sowie kreative und handwerkliche Arbeiten mit echtem Selbsterleben.
Ein besonderes Element: Jeder Jugendliche erstellt während der Reise ein persönliches Reisemagazin – zur Selbstreflexion und als bleibende Erinnerung.
Alle Projekte werden individuell geplant und bei Bedarf laufend angepasst – inhaltlich, strukturell und emotional. Ein psychologischer Berater steht jederzeit begleitend zur Verfügung. Und: Wenn der Jugendliche am Ende der Reise ein neues Zuhause findet, kann ich als Pädagogin die Eingewöhnung aktiv mitgestalten – sofern dies gewünscht oder notwendig ist.
Die Projekte gliedern sich in drei Phasen:

Im ersten Drittel geht es primär um das Kennenlernen zwischen der Pädagogin und dem Jugendlichen. Etwas abseits der Zivilisation wird hierbei geschaut, welche Ressourcen und Grenzen die/der Jugendliche hat.

Erkenne dich selbst. Wer bist du und was kannst du?

Was brauchst du dafür, um so sein zu können wie du (tatsächlich) bist und das zu tun, was du kannst? In dieser letzten Phase geht es um die Zukunftsgestaltung der/des Jugendlichen. Auch darf sich die/der Jugendliche in den letzten 1 - 2 Wochen eine Abschlussroute wünschen, mit Orten, Erlebnissen oder Menschen die er gerne noch erleben und sehen möchte.

Die Projekte

Time-Out Projekte

Manchmal braucht es einfach eine kurze Auszeit – für den Jugendlichen und sein Umfeld.
Genau dafür ist die vier- bis sechswöchige Time-Out-Phase gedacht. Gemeinsam mit dem Jugendlichen wird ein alltagstaugliches Setting entwickelt, das neue Erfahrungen ermöglicht und eine tragfähige Struktur bietet – etwas, das im besten Fall in den weiteren Lebensweg integriert werden kann.
Voraussetzung für dieses Projekt ist, dass eine Rückkehr ins bisherige Umfeld geplant ist oder bereits eine neue Anschlussmaßnahme bewilligt bzw. konkret in Aussicht steht.
Aus meiner Erfahrung zeigt sich jedoch: Selbst in dieser kurzen Zeit wird oft deutlich, dass eine Veränderung des bisherigen Settings notwendig oder sinnvoll sein kann.